Der große Tag war vorbei.
Am nächsten Morgen war von der Hochzeit nicht mehr viel übrig. Die Anzüge waren ausgezogen, die Musik verstummt und aus dem großen Fest wurde ein Sommertag in Galicien.
Wir verbrachten ihn noch einmal alle zusammen am Pool.
Sonne, Wasser, Gespräche. Niemand musste irgendwohin, niemand hatte einen Plan. Für ein paar Stunden war die Hochzeit einfach nur gestern, und wir hatten noch diesen einen Tag miteinander, bevor jeder wieder in sein eigenes Leben zurückkehrte.
Danach blieben Meggie und ich noch ein paar Tage.
Wir hatten ein Airbnb, ein Auto und Zeit. Also fuhren wir los, wann wir wollten, blieben stehen, wenn uns etwas gefiel, und ließen Galicien langsam an uns vorbeiziehen. Die Kamera war dabei, aber eigentlich ging es gar nicht ums Fotografieren. Ein paar Bilder entstanden trotzdem.
Irgendwann waren auch diese Tage vorbei.
Wir kamen zurück nach Hause und der Film war noch nicht voll.
Also blieb er in der Kamera und irgendwann ging es weiter: mit Tobi und Binh, mit unserem Stammtisch bei Rainer und all den kleinen Momenten, die nach einer Reise wieder ganz selbstverständlich werden.
Heute gefällt mir gerade das.
Dass dieser Film nicht mit der Rückkehr aus Spanien aufhört.
Er geht einfach weiter.
So wie das Leben eben auch.




























